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© mal,"newspaper", Quelle: www.photocase.de
Die EU-Kommission hat heute die Förderung von sechs europäischen CCS-Projekten und neun Offshore-Windenergie-Projekten bekanntgegeben. Die insgesamt 15 Projekte erhalten danach Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro aus den Mitteln des im Mai 2009 verabschiedeten Europäischen Energieprogramms zur Konjunkturbelebung. Davon sollen 1 Milliarde Euro auf die Erforschung der Abscheidung und der unterirdischen Speicherung von CO2 u. a. im CCS-Demonstrationskraftwerk von Vattenfall Europe im brandenburgischen Jänschwalde entfallen (zu Informationen über die anderen CCS-Projekten vgl. auch die News vom 17.10.09).
Der amtierende EU-Energiekommissar Andris Piebalgs unterstrich die zentrale Bedeutung der Projekte für die zukünftige europäische Energieversorgung: „Mit diesem Beschluss hat die Kommission das Fundament für die Entwicklung von zwei Schlüsseltechnologien im Bereich der nachhaltigen Energie gelegt, die für die Bekämpfung des Klimawandels von entscheidender Bedeutung sein werden. Dieser einmalige Beschluss der Kommission verleiht nicht nur der Wirtschaft und Beschäftigung Impulse, sondern fördert auch innovative Energietechnologien, die neue Arbeitsplätze und künftiges Wachstum schaffen können.“
Mit der Förderung der CCS-Technologie erkennt die EU-Kommission auch die anhaltende Bedeutung fossiler Brennstoffe für die Energiegewinnung und die Notwendigkeit des Übergangs zu einem CO2-armen Energiesystem an. Die geförderten Projekte sollen dabei helfen, die verbindlichen Ziele im Hinblick auf die Senkung von CO2 bis 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Neben anderen Energieerzeugungsformen wie dem Einsatz regenerativer Energien kann CCS hier – auch im Hinblick auf den aktuell noch relativ geringen Anteil regenerativer Energien – einen äußerst wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten.
Hier finden Sie die entsprechende Meldung auf der Internetseite der Kommission.