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© IZ Klima e.V.
Nahezu ausgeförderte Erdgas- und Erdöllagerstätten haben ihre praktische Eignung als CO2-Speicher bereits bewiesen. Sie haben über Jahrmillionen die wertvollen Rohstoffe sicher verwahrt. Bei dieser Art der Speicherung von Kohlendioxid ist wichtig, dass die in die Lagerstätten niedergebrachten Bohrungen gasundurchlässig mit einem speziellen Zement abgedichtet werden.
Ausgeförderte Erdgas- und Erdöllagerstätten eignen sich von Natur aus für die Speicherung von Kohlendioxid. Denn über Jahrmillionen haben sie sicher Öl und Gas gelagert. Die Öl- und Gasindustrie sammelt bereits seit vielen Jahren Erfahrungen mit der Injektion von Kohlendioxid zur Erhöhung der Förderquote. Das eingeleitete Kohlendioxid erhöht den Druck im Reservoir und treibt das in den Poren befindliche Öl oder Gas an die Oberfläche, so dass die Vorkommen nahezu vollständig ausgeschöpft werden können.
Wichtig für die sichere CO2-Speicherung ist, dass die Bohrlöcher der Öl- und Gasindustrie mit einem speziellen Zement zuverlässig abgedichtet werden.
Das weltweite CO2-Speicherpotenzial der ausgeförderten Erdöl- und Erdgasfelder wird auf eine Kapazität von ca. 675 bis 900 Milliarden Tonnen geschätzt. Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zufolge verfügen die möglichen Speicherorte in Deutschland über ein Volumen von 2,75 Milliarden Tonnen.