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© wegewerk
Dieser Film handelt von einer neuen Idee: der Idee, CO2 im Boden zu speichern, damit es nicht länger in die Atmosphäre gelangt, dort den Klimawandel verschärft und zur weiteren Erderwärmung beiträgt. Diese Idee hat einen Namen: CCS, Carbon-Capture-and-Storage-Technologie, wörtlich übersetzt: Kohlendioxid einfangen und speichern.
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Was ist Kohlendioxid? CO2, der Erderwärmer, das schädliche Treibhausgas, der Klimakiller? Ja, das alles ist wahr, aber CO2 ist auch Grundlage für alles Leben auf dieser Erde. Denn Kohlendioxid ist aus unserem Alltag und der Industrie nicht mehr wegzudenken.
Strom ist überall in unserem Leben. Wir telefonieren, kochen Kaffee, schauen Fernsehen, Strom ist eine Basis unseres Alltags, unserer Wirtschaft und alles verbraucht Energie. Dabei entfällt auf die Stromerzeugung in Kraftwerken der größte Anteil am CO2-Ausstoß.
Eine mögliche Verhandlungsbasis: die Speicherung von CO2 mit der CCS-Technologie. Mit ihr können klimafreundliche Kohlekraftwerke entstehen, die zur sicheren Energieversorgung beitragen und gleichzeitig das Klima entlasten.
Wie gelangt das CO2 zu seinem Speicherort? Die sicherste und wirtschaftlichste Möglichkeit, CO2 zu den Speicherorten zu transportieren, ist die Pipeline. Hier können im Vergleich zu Tanklastzügen auf der Straße, Schiffen oder Tankwagen der Bahn größere Mengen bewegt werden.
Das dritte und für den Klimaschutz entscheidende Element der CCS-Technologie ist die Speicherung des CO2 in verschiedenen unterirdischen Gesteinsformationen.
Wie muss man sich die Speicherung vorstellen? Das Kohlendioxid wird in das poröse Gestein geleitet und dort aufgenommen, etwa so wie Wasser in einem Schwamm. Es dringt in die Poren ein und lagert sich in den Hohlräumen des Gesteins ab.
Mit der Exploration, der Suche nach geeigneten Lagerstätten, beginnt alles, ein aufwendiges Verfahren mit vielen Einzelschritten. Zurzeit erstellt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) so etwas wie eine Landkarte des Untergrunds.
Sicherheit ist oberstes Gebot bei der unterirdischen Speicherung von CO2. Deswegen muss sein Verhalten im Gestein verfolgt und überwacht werden. Im brandenburgischen Ketzin beispielsweise wird in einem Forschungsprojekt untersucht, wie sich CO2 in einer salinen Gesteinsformation verhält.
Aus groben Schätzungen wissen wir, dass es weltweit genügend Kapazität gibt, um die unterirdische CO2-Speicherung wirksam zu entwickeln. Die verfügbare Kapazität muss aber für jeden einzelnen Speicher detailliert erkundet werden.
Carbon Capture and Storage, die Verbringung von CO2 unter die Erde, wird einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Klimaziele leisten müssen. Die an der Entwicklung der CCS-Technologie beteiligten Wissenschaftler rechnen mit der großtechnischen Marktreife ab 2020.