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IZ Klima begrüßt RWE-Standortentscheidung für IGCC-Kraftwerk in Hürth

29.08.08 - IZ Klima-Vorstandsvorsitzender von Trotha: „Starkes Signal für die Entwicklung und den großtechnischen Einsatz der CCS-Technologie in Deutschland.“

Der Vorstandsvorsitzende des IZ Klima Klaus von Trotha hat die heute bekannt gegebene Standortentscheidung für den Bau eines IGCC-Kraftwerk in Hürth mit Carbon-Capture and Storage (CCS)-Technologie begrüßt: „Die Entscheidung von RWE ist ein starkes Signal für die Entwicklung und den großtechnischen Einsatz der CCS-Technologie in Deutschland. Mit dem 450-MW-Kraftwerk, dem geplanten Bau einer Pipeline und der Erkundung potenzieller Speicherorte in Schleswig-Holstein wird die gesamte CCS-Prozesskette realisiert. RWE dokumentiert durch diese Investitionsentscheidung seine Entschlossenheit, diese Klimaschutztechnologie in Deutschland voranzutreiben und dafür das unternehmerische Risiko zu tragen“, sagte von Trotha.

„Die heutige Mitteilung von RWE und die Inbetriebnahme der Oxyfuel-Anlage von Vattenfall in Spremberg am 9. September zeigen, dass die Verwirklichung der CCS-Technologie in Deutschland Fahrt aufnimmt“. Auf dem Weg zur endgültigen Marktreife müssen nach Aussage von von Trotha allerdings noch eine Reihe weiterer Aufgabenerledigt werden. „Der in der Beratung befindliche Rechtsrahmen muss so ausgelegt sein, dass die CCS-Technologie schnell umgesetzt werden kann, zum Beispiel durch kurze Genehmigungsverfahren für Pipelines und Speicher. Denn nur durch einen zügigen Einsatz wird die CCS-Technologie einen Beitrag für die Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland und Europa leisten können. Hier ist die Politik gefordert, entsprechend verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und dieser innovativen Klimaschutztechnologie zum Durchbruch zu verhelfen.“

Das IZ Klima engagiert sich für die Verbreitung von Informationen über die CCS-Technologie als wichtiges Instrument im globalen Klimaschutzportfolio. Als Dialogpartner für Medien, interessierte Öffentlichkeit und Fachpublikum unterstützt IZ Klima die Kommunikationsaktivitäten seiner Mitglieder:„Wir wissen, dass die Akzeptanz für CCS nicht von selbst kommt, aber die Argumente für diese Technologie sind überzeugend. Wir freuen uns, dass mit konkreten Projekten jetzt der Beweis angetreten werden kann, dass die CCS-Prozesskette funktioniert und einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten kann“, sagte von Trotha.

Über das IZ Klima:

Das IZ Klima - Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk e.V. engagiert sich für die Verbreitung von Informationen über die Chancen und Potenziale der CCS-Technologie. CCS steht für „Carbon Capture and Storage“, also die Abscheidung und sichere Speicherung des im Kraftwerksprozess anfallenden CO2. Als Ansprechpartner für die interessierte Öffentlichkeit, Medien und Fachpublikum bemüht sich der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin um die Etablierung eines sachgerechten und konstruktiven Dialogs über die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Nutzung fossiler Energieträger. Das IZ Klima ist eine gemeinsame Kommunikationsplattform, der gegenwärtig die Unternehmen Alstom Deutschland, Babcock Borsig Services, DB Energie, EnBW, E.ON, Hitachi Power Europe, RWE Power, Siemens Energy Sector, ThyssenKrupp Steel und Vattenfall Europe angehören. Mehr Informationen unter www.iz-klima.de.


Kontakt:

Michael Donnermeyer
Geschäftsführer IZ Klima e.V.
Tel. 030. 20 61 37 890
Fax. 030. 20 61 37 899
info(at)iz-klima.de

 
Letzte Aktualisierung 21.10.2009 von mbauer
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